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Autogenes Training mit oder ohne Kamele
Tiergestützte Aktivitäten


Autogenes Training mit oder ohne Kamele
Haben Sie schon einmal Autogenes Training in der freien Natur erlebt?
Genießen Sie, unter Anwesenheit der Tiere, die Ruhe und Harmonie der Schöpfung. Erlernen Sie unter diesen optimalen Voraussetzungen Autogenes Training, um diese Gelassenheit mit in Ihren Alltag transportieren zu können. Dabei haben Sie die Möglichkeit, sich das „normale Autogene Training“ anzueignen oder aber eine Erweiterung durch Hinzunahme eines Kamels. Über die Beziehung zum Kamel - das Anfassen, Streicheln, Spüren der Atmung - wird das Körpergefühl sowie die Gestik und Mimik des jeweiligen Menschen positiv beeinflusst. Wir machen uns die Sanftheit der Riesen zu Nutze, um ihre Ruhe auf uns wirken zu lassen. Durch die ruhige Atmung und den gleichmäßigen Herzschlag des Tieres werden Sie schnell den Stress und die Hektik des Alltags vergessen und sich gehen lassen.

Tiergestützte Aktivitäten

Einem Großteil der Menschen fehlt heutzutage der Einblick in den Lebenszyklus lebendiger Organismen. Interessierte sollen die Möglichkeit bekommen, Fütterung und Pflege eines abhängigen Lebewesens zu erleben und zu erlernen. Sie sollen lernen, sich dieser Verantwortung gegenüber abhängigen Kreaturen zu stellen und das daraus resultierende Verantwortungsgefühl und das erwachsende Selbstbewusstsein sowie die erlebte Freude mit in die Mensch-Mensch-Interaktion zu übernehmen. Jedes Kind und jeder Erwachsene, egal ob mit oder ohne körperlichen oder geistigen Einschränkungen, hat das Recht auf eine ganzheitliche und individuelle Persönlichkeitsentwicklung.

Die Devise sollte hierbei lauten: die Schaffung einer fördernden statt einer nur fordernden Lebenswelt!

Die Arbeit mit Kamelen bietet sich insbesondere für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche an.

Dabei wird zwischen externalisierenden und internalisierenden Formen von Verhaltensauffälligkeiten unterschieden. Zu den erstgenannten gehören hyperkinetische Verhaltensweisen (wie Zappeligkeit, hohe Ablenkbarkeit, Impulsivität) und aggressives Verhalten (wie Schlagen, Treten von Personen, Beschädigen von Gegenständen). Zu den internalisierenden Formen werden Trennungsängste, Kontaktvermeidung, Überängstlichkeit und ängstlich-depressives Verhalten gerechnet.

Ziel der Tiergestützten Aktivität ist es in diesen Fällen, die Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Selbststeuerungsfähigkeit der Kinder zu verbessern, sowie den oft bestehenden Leidensdruck der Betroffenen zu mindern. Die Tiere fungieren dabei als „Co-“ Therapeuten und können oft Dinge bewirken, die kein menschlicher Therapeut schafft. Selbst therapiemüde Patienten lassen sich vom Charme der sanften Riesen gefangen nehmen. Durch den Erfolg in der Arbeit mit den Tieren erfahren die Betroffenen Zuversicht, Bestätigung in die eigenen Stärken und gewinnen dadurch (Selbst-) Vertrauen und ein gesteigertes Selbstwertgefühl. Des Weiteren wird die Motorik durch den Umgang mit den Tieren verbessert, wir arbeiten von der Grobmotorik hin zur Feinmotorik: vom Schieben einer Schubkarre mit Heu zur Futterraufe bis hin zum Putzen des Kamelgesichtes! Dabei erlernt man auf spielerische Weise denn Umgang und die Verantwortung für Mitgeschöpfe.
In manchen Fällen können erst durch das Zusammenwirken vieler dieser Einzelaspekte die Voraussetzungen für weitere therapeutische Maßnahmen geschaffen werden.

Durch die Zusammenkunft der Kinder/ Jugendlichen/ Erwachsenen mit den Kamelen und Pferden werden alle Sinneswahrnehmungen angeregt. Der Kontakt mit den Vierbeinern ermöglicht vielerlei: man kann sie auf der Weide sehen, beim Putzen wird sowohl die taktile als auch die kinästhetische Wahrnehmung gefördert, man kann das Tier fühlen und riechen, beim Fressen hört man es kauen. Durch das Liegen und Sitzen auf den Tieren und das spätere Reiten wird zudem die vestibuläre Wahrnehmung geschult.

Die individuellen Ziele und Wege werden auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt.

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